Renois, Otto

Aus Stadtlexikon-Bonn

Wechseln zu: Navigation, Suche

Otto Renois (* 1892; † 4. April 1933 in Bonn), Schreiner und kommunistischer Stadtverordneter; NS-Opfer.

Otto wurde am 4. April 1933 von der SA aus seiner Wohnung geholt, auf einen Plateauwagen verfrachtet und während der Fahrt ins Gefängnis – angeblich auf der Flucht – von einem SA-Mann in den Kopf geschossen. Obwohl in der Universitätsklinik noch operiert, erlag er dort seinen Verletzungen.

Otto Renois war eines der ersten Mordopfer in Bonn nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Sein Grab befindet sich auf dem Poppelsdorfer Friedhof. Nach ihm ist die Renoisstraße in der Kessenicher Reutersiedlung benannt.